1953 - die Berliner begannen sich in der Nachkriegszeit einzurichten, bauten mit zähen Kräften ihre Stadt wieder auf.
Obwohl allen noch der Schock des II.Weltkrieges in den Knochen saß, war es die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, die alle Berliner gemeinsam hatten. Eine neue Gründerzeit war angebrochen, und für die, die ihre
Ärmel aufkrempelten gab es die Chance auch das eigene Leben wieder “aufzubauen”. Zu jenen gehörte Alfred Weichert, der die Sehnsucht vieler Berliner entdeckte, mal aus der Mühle des Überlebenskampfes
herauszukommen, einmal ohne alle Zwänge Urlaubszeit zu erleben. Das war der Grundgedanke von Alfred Weichert, und so eröffnete er im Jahre 1953 sein erstes Reisebüro. Es dauerte nicht
lange und er begann auch selbst Reisen zu veranstalten: Erst Kaffee- und Tagesfahrten, schließlich Wochenend- und Mehrtagesreisen, die nach wenigen Jahren sogar ins Ausland führten. Zum Beispiel, war
Weichert-Reisen-Berlin der erste deutsche Reiseveranstalter, der nach dem II. Weltkrieg mit deutschen Gruppen in das wunderschöne Norwegen fuhr. Das war bestimmt nicht so sehr einfach, denn die Norweger waren damals
nicht so gut auf die Deutschen zu sprechen, wurde das im Kriege neutrale Land doch überfallen, erobert und ausgebeutet. Über die Jahre erzählten es zufriedene Reisegäste weiter: “Weichert-Reisen, ist etwas ganz Besonderes!” Und so entwickelte sich die Firma zum größten privaten Rundreiseveranstalter
Berlins und nach der Maueröffnung auch Brandenburgs. Allerdings wäre diese Entwicklung nicht ohne hervorragende Mitarbeiter möglich gewesen, die auch heute, wenn der Markt auch schwerer geworden ist,
daran arbeiten die berühmt gewordene Weichert-Reisen Qualität die nächsten 55 Jahre hochzuhalten. Ein besonderer Dank gebührt natürlich unseren treuen Kunden, denn ohne Sie wäre
der Traum unseres Firmengründers, Alfred Weichert, niemals Wirklichkeit geworden. Leider ist Herr Weichert nicht mehr unter uns, darum diese kleine Seite, eine Seite gegen das Vergessen und nicht zuletzt ein kleiner Dank für meinen Arbeitsplatz... |